Chronologie der Fahrzeuge
1967: E 41 und "Silberlinge"
Die erste S-Bahn-Verbindung der S-Bahn Rhein-Ruhr wurde im Herbst 1967 zwischen Düsseldorf-Garath und Ratingen Ost (Linie S 6) eröffnet. Die Inbetriebnahme der S 6 war Teil des Projektes „S Bahn Rhein-Ruhr-Wupper“. Die erste Linie wurde mit Wendezügen betrieben – bestehend aus Elektrolokomotiven der Baureihe E 41 (ab 1968 Baureihe E 141) und „Silberlingen", Nahverkehrswagen ursprünglich aus poliertem Edelstahl – daher auch der Name.
Beginn der 70er Jahre: ET 420 ("Olympia-Zug")
In der äußerst dicht besiedelten Region entwickelte sich das Schnellbahn-System rasch weiter. Weitere Strecken und Stationen folgten, bald wurden Essen und weitere Städte im Ruhrgebiet erreicht. Ab Mai 1974 wurden die ersten dreiteiligen Elektrotriebzüge der Baureihe 420 im Ruhrgebiet eingeführt, die Baureihe, die speziell für die Münchener Olympischen Spiele entwickelt wurde.
1979: Lokbespannte Wendezüge mit x-Wagen
Ab 1979 wurde der Betrieb auf den neu entwickelten "S-Bahn-Wendezug Rhein-Ruhr" umgestellt.
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- DB AG/Günter Jazbec
2000: ET 423
Ab April 2000 gingen die Triebzüge ET 423 in Betrieb. Eine Anpassung an das Fahrgastaufkommen ermöglicht die durchgängig begehbare vierteilige Grundeinheit (Kurzzug), die mit ein oder zwei weiteren Einheiten zu einem Voll- bzw. Langzug gekuppelt werden kann. Um einen S-Bahn-artigen Betrieb auch auf nicht elektrifizierten Strecken zu ermöglichen, werden auf einer Linie Dieseltriebwagen vom Typ TALBOT Talent eingesetzt.
2008: ET 422
Seit November 2008 werden die hochmodernen Fahrzeuge nach und nach auf S-Bahn-Linien im Bereich des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) eingesetzt, was zu einer weiteren deutlichen Qualitätssteigerung im S-Bahn-Netz führt. Gerade im Ballungsraum an Rhein und Ruhr sind viele Pendler - aber auch Gelegenheitsfahrer - auf ein modernes, leistungsstarkes und umweltfreundliches S-Bahn-System angewiesen.
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