Sicher reisen, Frau mit Mund-Nase-Bedeckung steigt aus einem Bus aus

Schön, dass Sie da sind.

Ganz egal, wohin es geht: Steigen Sie ein, wir machen jede Busfahrt für Sie so sicher wie möglich. Und auch Sie achten auf sich und andere. Denn wir sind auf einer Linie.

Busfahrer

Das tun wir, damit Sie in unseren Bussen sicher unterwegs sind:

  • Der Verkauf von Fahrscheinen durch unsere Busfahrer*innen ist wieder möglich, wenn der Fahrerbereich mit einem Schutz ausgestattet ist. Da der Einbau der Plexiglasscheiben nicht ganz unkompliziert ist, kann es sein, dass einige Busse noch nicht umgerüstet sind. Dafür bitten wir vielmals um Verständnis.
  • Besonders wichtig ist nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen das Lüften. Das Fahrpersonal öffnet deshalb so oft wie möglich alle Türen automatisch.
  • Sie können an der Vordertür einsteigen, wenn der Fahrerbereich über einen Schutz verfügt.
  • Damit Sie den Türöffner nicht berühren müssen, öffnen wir überall wo es möglich ist Bustüren automatisch.
  • Wir reinigen weiterhin täglich unsere Fahrzeuge.

So können Sie sich und andere bestmöglich schützen:

  • Tragen Sie bitte eine medizinischen Maske in den Bussen und an den Haltestellen.
  • Bitte niesen oder husten Sie in die Ellenbeuge. Das gilt auch, wenn Sie eine medizinische Maske tragen.
  • Versuchen Sie wenn möglich früher oder später als sonst zu fahren, um überfüllte Busse zu vermeiden.
  • Vermeiden Sie bitte die Mitnahme von Fahrrädern, E-Scootern, etc.
  • Nutzen Sie bitte alle Einstiege und verteilen Sie sich gleichmäßig im Fahrzeug.
  • Achten Sie auf ausreichenden Abstand zu aus- oder einsteigenden Fahrgästen.
  • Stehen Sie anderen nach Möglichkeit nicht Angesicht zu Angesicht gegenüber.

Projekt Fahrschutzscheiben: Hintergrund, Herausforderungen und Ziele

Im Zuge der COVID-19 Pandemie ist der Einbau von Fahrschutzscheiben ein wesentliches Element und von großer Wichtigkeit für die gesamte DB Regio Bus Gruppe. In einem Interview erklärt uns Projektleiter Stephan Rüb den komplexen Prozess der Ausstattung unserer Busse.

Herr Rüb, wozu dienen eigentlich die Fahrschutzscheiben im täglichen öffentlichen Verkehr?

In erster Linie dem Schutz unserer Fahrgäste als auch des Fahrpersonals. Aber auch für den Ticketverkauf ist der Verbau sehr bedeutend: mit geöffneter Tür am Fahrerarbeitsplatz können Fahrscheine wieder verkauft werden.

Vor welche Herausforderungen hat uns dieses Projekt gestellt?

Als die Entscheidung getroffen wurde, dass wir deutschlandweit Scheiben verbauen, wurde ein zweigleisiger Prozess in Gang gesetzt: Während wir im Hintergrund bereits an Langfristlösungen arbeiteten, wurde zeitgleich auf dem Markt nach kurzfristigen Lösungen - primär Folienlösungen - gesucht, um schnellstmöglich einen Schutz im Fahrzeug zu verbauen.

Das ist aber wahrscheinlich leichter gesagt, als getan…

Der Prozess ist zeitintensiv und zugegebenermaßen nicht so schnell, wie wir uns das zu Beginn erhofft haben: von der Materialknappheit wegen hoher Nachfrage über den genehmigungspflichtigen Verbau der Scheiben bis hin zu den Einzelabnahmen jedes Fahrzeugs durch eine Prüfbehörde.

Sehen Sie schon ein Licht am Ende des Tunnels?

Wir haben jetzt einen deutlichen Hochlauf und ein Ende der Arbeiten wird Schritt für Schritt absehbar. Für einzelne Fahrzeuge wird weiterhin Entwicklungsarbeit geleistet werden müssen. Aber für den Großteil der Flotte sind mittlerweile Lösungen vorhanden. Ziel ist es, im Laufe des Jahres alle Fahrzeuge mit einer dauerhaften Lösung auszustatten.

Film Sicher reisen

Sicher reisen. Gemeinsam geht das.