Mock-up mit 22 Modulen: Ideenzug bringt die Zukunft in Fahrt

RegioSignale zeigt Ergebnisse eines Gemeinschaftsprojekts der BEG, der SOB, der DB Regio AG und des Innovationslabors d.lab.

Bahnfahren könnte ganz anders sein

  • Wie wäre es, wenn es speziell gestaltete Entspannungsbereiche gäbe, oder zum Fenster gewandte Panoramasessel, ein Kinderparadies, eine Lounge?
  • Was gehört zu einem perfekten Familienabteil?
  • Wäre bei Sportevents nicht Public Viewing im Zug möglich?
  • Und wie sieht ein ansprechendes Cateringangebot an Bord aus?

Innovationen entstehen, wenn man das Gegebene radikal infrage stellt, über den Tellerrand hinaus und in die Zukunft schaut. Genau das will der "Ideenzug", den die Südostbayernbahn (SOB), das Innovationslabor d.lab und DB Regio in fachlicher Begleitung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) zusammen mit dem Designstudio Neomind entworfen haben.

Vorstellung des Projekts im November

Im November wollen die Partner das Mock-up mit 22 Innovationsmodulen erstmals vorstellen - zunächst bei einer bayerischen Premiere, dann vor bundesweitem Fachpublikum beim Branchenkongress Regio-Signale in Frankfurt a. M. am 16. November.

Der Ideenzug soll Anstöße geben - oder besser: Anstöße weitergeben

Denn neben Vorschlägen von Aufgabenträgern und Fahrgastverbänden basiert er vor allem auf den Anregungen von Fahrgästen. Um herauszufinden, mit welchen Raum- und Ausstattungskonzepten die Reisezeit vor allem für Pendler zur individuellen Nutzzeit wird, begleiteten Fokusgruppeninterviews alle Phasen der Designentwicklung.

Der Ideenzug ist ein von uns gestaltetes Produkt der Kunden

SOB-Geschäftsleiter Christoph Kraller: "Der Ideenzug ist ein von uns gestaltetes Produkt der Kunden." Das Ziel: Er soll einen Beitrag zum Erfolg des SPNV im intermodalen Wettbewerb leisten. "Dazu werden jetzt intensive Marktforschungen und Nutzertests folgen", so Kraller. In die Praxis umgesetzt werden sollen die Ergebnisse bei Redesign-Programmen sowie der Konzeption und Ausstattung neuer Fahrzeuggenerationen.